Lichter sollen am Himmelsgewölbe sein, um Tag und Nacht zu scheiden!
The Universe at a glance...
Juniper Hill Observatory
Köfering, Bavaria 12° 12’ E 48°56’ W 344m N.N.
14. Juni 2014 Die Kuppel wird komplett gereinigt Über den letzten milden Winter hat sich ziemlich hartnäckiger Grünbelag auf der Aussenseite der sonst strahlend weissen Kuppel abgesetzt. Nachdem ich diesen schon mit Grünbelagentferner vorbehandelt hatte, was zu einer leichten verbesserung geführt hatte, waren immer noch eine deutliche Vergrünung zu sehen. Daher wurden nochmal mit Wasserschlauch, einer harten Reinigungsbürste und dem Grünbelagsentferner beide Kuppelhalbschalen intensiv behandelt. Dadurch wurden sie wieder wie neu. Auch ein halbes Jahr nach der Behandlung zeigt sich die Kuppel noich rein weiß. Da ich nun sowieso schon mit Kuppelarbeiten beschäftigt war, wurde diese komplett ausgeräumt und generalgereinigt. Die nun leere Kuppel (Bis auf Teleskop und Säule sowie Stromversorgung) bot sich an, auch gleich den nächsten Schritt in Angriff zu nehmen: Optimierung der Säulenposition Meine Säule steht zwar leicht nach Südosten versetzt in der Kuppel, jedoch kann ich nur Objeklte bis max. +37° Deklination über die Kulmination hinaus fotografieren, ohne dass die geöffnete Kuppel das Bild vignettiert oder gar verdeckt. Also wurden die 12 Bodenschrauben, die die Kuppel auf dem Holzedeck fixieren, gelöst und die Kuppel so verschoben, dass das Teleskop in Parkposition noch etwas näher an den Südostrand der Kuppel kommt, diese aber noch nicht berührt. Durch diese Maßnahme und weiter Verscheibung in Richtung Süden konnte ich die maximale Deklination, die ich über den Kulminationszeitpunkt verfolgen kann, auf ca. 41° erhöhen. Bei noch höhere Objekten muss ich die Belichtung bereits vor der Kulmination beenden. Dies liegt daran, dass Objekte einer gewissen Höhe zum Kulminastionszeitpunkt nördlich des Zenith stehen und somit von der Kuppel verdeckt werden. Weiteres Optimierungspotenzial sehe ich an dieser Stelle nicht mehr.